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3 Nährstoffe, die den meisten Menschen fehlen – ohne das sie es merken

Nährstoffe, die den meisten Menschen fehlen

In unserer heutigen schnelllebigen Welt ist es nicht ungewöhnlich, dass die Ernährung auf der Strecke bleibt. Trotz des Überflusses an Nahrungsmitteln leiden viele von uns an Nährstoffmängeln, oft ohne es zu bemerken. Diese Defizite können zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, von Müdigkeit und Schwäche bis hin zu schwerwiegenden chronischen Krankheiten.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei Nährstoffe, deren Mangel besonders häufig vorkommt, und besprechen, wie du diesen entgegenwirken kannst.

Hier sind 3 Nährstoffe, die den meisten Menschen fehlen – ohne das sie es merken

1. Vitamin D

Vitamin D, oft als das „Sonnenvitamin“ bezeichnet, spielt eine entscheidende Rolle bei der Knochengesundheit, der Immunfunktion und der Reduzierung von Entzündungen. Trotz seiner Bedeutung haben Studien gezeigt, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung nicht genügend Vitamin D erhält. Eine Studie von Forrest und Stuhldreher (2011) ergab, dass etwa 42% der US-amerikanischen Erwachsenen einen Vitamin-D-Mangel aufweisen.

Was kannst du tun?

Versuche, täglich etwa 10-30 Minuten Sonnenlicht ohne Sonnenschutz zu genießen, vorzugsweise zwischen 10 Uhr morgens und 3 Uhr nachmittags, wenn die UVB-Strahlen am stärksten sind. In den Wintermonaten oder wenn du in einer Region mit geringer Sonneneinstrahlung lebst, kann ein Vitamin-D-Supplement sinnvoll sein. Besprich dies am besten mit deinem Arzt.

2. Magnesium

Magnesium ist an über 300 biochemischen Reaktionen im Körper beteiligt, darunter die Energieproduktion, die Muskel- und Nervenfunktion sowie die Regulierung des Blutdrucks. Trotz seiner Wichtigkeit zeigt die Forschung, dass viele Menschen nicht genug davon bekommen. Laut einer Studie von Rosanoff, Weaver und Rude (2012) leiden bis zu 48% der US-amerikanischen Erwachsenen an einem Magnesiummangel.

Was kannst du tun?

Erhöhe die Aufnahme von magnesiumreichen Lebensmitteln wie Spinat, Kürbiskernen, Joghurt, Mandeln und schwarzen Bohnen. Für manche Menschen kann auch die Einnahme von Magnesiumsupplementen hilfreich sein, besonders wenn sie anhaltende Gesundheitsprobleme wie häufige Muskelkrämpfe oder Schlafstörungen haben.

3. Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fette, die wichtig für Herz, Gehirn und allgemeine Gesundheit sind. Sie können Entzündungen reduzieren und sind entscheidend für die kognitive Funktion und die psychische Gesundheit. Trotz ihrer Wichtigkeit haben viele Menschen eine zu geringe Zufuhr, insbesondere von EPA und DHA, den Omega-3-Fetten, die in fettem Fisch vorkommen.

Was kannst du tun?

Versuche, mindestens zweimal pro Woche fetten Fisch wie Lachs, Makrele oder Sardinen zu essen. Wenn du kein Fan von Fisch bist oder eine vegetarische bzw. vegane Ernährung bevorzugst, erwäge die Einnahme von Algenöl-Supplementen, die reich an EPA und DHA sind.

Fazit

Vitamin D, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren sind drei kritische Nährstoffe, die in der modernen Ernährung häufig fehlen. Glücklicherweise kannst du durch ein paar einfache Anpassungen deiner Ernährung und Lebensweise sicherstellen, dass du genug von diesen wichtigen Nährstoffen erhältst.

Ob durch natürliche Quellen oder gegebenenfalls durch Supplements – es ist wichtig, deinen Körper mit dem zu versorgen, was er braucht, um optimal funktionieren zu können. Deine Gesundheit wird es dir danken!

Quellenverzeichnis

  • Forrest, K.Y.Z. & Stuhldreher, W.L. (2011) ‚Prevalence and correlates of vitamin D deficiency in US adults‘, Nutrition Research, 31(1), pp. 48-54.
  • Rosanoff, A., Weaver, C.M. & Rude, R.K. (2012) ‚Suboptimal magnesium status in the United States: are the health consequences underestimated?‘, Nutrition Reviews, 70(3), pp. 153-164.