10 Gründe, warum Narzissten und Empathen sich zueinander hingezogen fühlen

10 Gründe, warum Narzissten und Empathen sich zueinander hingezogen fühlen

Warum fühlen sich Narzissten und Empathen zueinander hingezogen?

Hier ist eine Frage: Warum fühlen sich Narzissten und Empathen zueinander hingezogen?

Immerhin sind sie vollkommen gegensätzlich.

Man sollte meinen, ihre Wege würden sich niemals kreuzen.

Narzissten werden von ihrem grandiosen Anspruchsdenken angetrieben und stellen ihre Bedürfnisse über alle anderen.

Empathen hingegen wollen anderen helfen und sie unterstützen und stellen ihre Bedürfnisse oft an letzter Stelle.

Worin besteht also die Anziehungskraft?

Die Gründe dafür sind sowohl kompliziert als auch faszinierend.

Hier sind 10 Gründe, warum Narzissten und Empathen sich zueinander hingezogen fühlen

1. Narzissten sehnen sich nach Aufmerksamkeit

Ein Merkmal des Narzissmus ist der Wunsch nach Aufmerksamkeit.

Narzissten mögen großspurig sein und sich selbst hoch einschätzen, aber sie brauchen andere, die das bemerken.

Narzissten brauchen ein Publikum, egal ob es sich dabei um eine einzelne Person oder um eine Menschenmenge handelt.

Aber sie ernähren sich von der Aufmerksamkeit und dem Lob der anderen.

2. Narzissten sind für ihren Selbstwert auf andere angewiesen

Genauso wie Narzissten die Aufmerksamkeit anderer brauchen, sind sie auch auf andere Menschen angewiesen, um ihr Selbstwertgefühl zu erhalten.

Narzissten brauchen die Bestätigung durch andere, um ihre verdrehte Wahrnehmung der Realität zu bestätigen.

Vielleicht ist ihr Narzissmus durch die Sonderbehandlung in ihrer Kindheit entstanden.

Jetzt, wo sie erwachsen sind, brauchen sie die gleiche Aufmerksamkeit von anderen, anstatt sich auf sich selbst zu verlassen.

3. Narzissten nutzen Einfühlungsvermögen als Mittel zur Manipulation

Narzissten und Empathen haben eines gemeinsam: Einfühlungsvermögen.

Studien zeigen jedoch, dass Narzissten eine hohe kognitive Empathie aufweisen, während Empathen eine hohe emotionale Empathie besitzen.

Der Unterschied ist, dass Narzissten wissen, was und wie du dich fühlst, aber es ist ihnen egal.

Sie werden sich fragen, wie sie deine Schwäche zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können.

Empathen spüren deinen Schmerz und wollen dir instinktiv helfen, anstatt dich zu manipulieren.

4. Narzissten suchen nach verletzlichen Menschen

Da Narzissten kognitive Empathen sind, können sie verletzliche Menschen leicht erkennen.

Sie können jemanden kalt und distanziert beobachten, ohne sich emotional zu engagieren.

Dieses Wissen nutzen sie jedoch, um gezielt nach Opfern zu suchen.

Empathen sind wegen ihrer fürsorglichen und aufmerksamen Art für Narzissten besonders begehrenswert.

Für einen Narzissten ist das perfekt.

Er hat jemanden gefunden, der seine Bedürfnisse vor seine eigenen stellt.

Narzissten wünschen sich jemanden, der sich für sie einsetzt und ihnen die größtmögliche Hingabe entgegenbringt.

Sie finden diese Eigenschaften bei Empathen.

5. Narzissten geben sich zunächst als freundliche und fürsorgliche Menschen aus

Du fragst dich vielleicht: Wenn Narzissten so schlecht sind, warum ziehen sie dann überhaupt jemanden an, geschweige denn Empathen?

Nun, am Anfang haben Narzissten dich studiert und deine Schwächen aufgezeichnet.

Sobald sie wissen, wie du tickst, wenden sie manipulative Taktiken wie Liebesbeweise an und setzen ihren Charme ein.

Du wirst dich zunächst überfordert fühlen, und das ist genau das, was der Narzisst von dir will.

Er will dich aus dem Gleichgewicht bringen und verletzlich machen.

6. Empathen haben ein starkes Bedürfnis, anderen zu helfen

Empathen sind hochsensible Menschen, die den Schmerz einer anderen Person so empfinden, als wäre es ihr eigener.

Weil sie sich auf einer tieferen Ebene einfühlen können, wollen sie anderen instinktiv helfen.

Empathen neigen auch eher dazu, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, was manchmal dazu führen kann, dass sie stark vernachlässigt werden.

Sie setzen sich mit aller Kraft für eine Beziehung ein und tun alles, was nötig ist, um ihren Lieben zu helfen.

Wenn Empathen und Narzissten aufeinander treffen, spürt der Empath, dass etwas nicht stimmt, und fühlt sich sofort zu ihnen hingezogen.

7. Empathen verlieben sich schnell

Empathen sind emotionale Wesen, die sich auf die Gefühle anderer Menschen einstellen können.

Das bedeutet, dass sie eher die subtilen Signale wahrnehmen, dass jemand sie mag.

Da Gefühle für Empathen im Vordergrund stehen, neigen sie dazu, sich schnell und tief zu verlieben.

Das Problem ist, dass Empathen glauben, jeder sei wie sie: gutherzig und fürsorglich.

Narzissten geben vor, so zu sein, um den Empathen zu ködern.

Wenn der Empath erst einmal gefangen ist, zeigt der Narzisst sein wahres Ich.

Zu diesem Zeitpunkt ist es für den Empathen zu spät. Sie sind bereits verliebt.

8. Empathen werden leicht mit Liebesbotschaften bombardiert

Empathen sind anfällig für Manipulationstaktiken wie Liebesbotschaften.

Ihr Herz regiert, nicht ihr Kopf.

Im Gegensatz zu jemandem, der nicht so leicht zu täuschen ist, fallen Empathen also auf kitschige Sprüche und aufgesetzten Charme herein.

Sie fühlen sich besonders, begehrt und geliebt wie nie zuvor.

Wenn ein Narzisst einen Empathen mit Liebesbeweisen überhäuft, verspürt dieser einen Dopaminschub, ähnlich wie bei einem Drogenrausch.

Dann zieht der Narzisst diese Liebe zurück, und der Empath will mehr.

Jetzt sind sie süchtig nach dieser Liebe und setzen alles daran, dem Narzissten zu gefallen.

9. Empathen geben sich eher die Schuld am Scheitern einer Beziehung

Weil Empathen die Schwächen der menschlichen Natur verstehen, verzeihen sie eher als Nicht-Empathen.

Sie sind auch eher bereit, sich selbst die Schuld zu geben, wenn in einer Beziehung etwas schief läuft.

Empathen sind härter zu sich selbst als zu ihren Partnern.

Schließlich sind sie die Problemlöser, an die sich jeder in Zeiten der Not wendet.

10. Empathen finden es schwierig, missbräuchliche Beziehungen zu verlassen

Empathen glauben, dass es ihre Verantwortung ist, das Problem zu lösen.

Ihre mitfühlende Seite kommt zum Vorschein.

Leider ist das der Moment, in dem Narzissten ihr Spiel aufziehen.

Der Empath will nicht gehen, weil er glaubt, es sei seine Schuld, dass die Dinge schief laufen, und er fühlt sich verpflichtet, zu bleiben und das Problem zu lösen.


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